Jetzt nichts mehr verpassen: sobald ich hier einen neuen Eintrag zum japanisch lernen schreibe, werde ich Euch auf http://twitter.com/lerne_japanisch darüber sofort informieren.
おやすみなさい!
Dienstag, 17. November 2009
Montag, 16. November 2009
Hiragana und Katakana
Bisher habe ich schon eine ganze Menge über die verschiedenen Schriften im Japanischen gesprochen, und betont, wie sehr ich es empfehle und bevorzugen würde, mit der Universitätsausgabe von "Japanisch im Sauseschritt" das Erlernen dieser Sprache zu beginnen. Da hier ja jedoch völlig auf die Umschreibung in der für uns lesbaren Schrift, dem Romaji, verzichtet wird, sollte man als ersten Schritt also die Silbenalphabete angehen.
Das Hiragana ist hierbei besonders wichtig und ein essentielles Muss, um einen guten Einstieg in die japanische Sprache bekommen zu können. Natürlich ist auch das Katakana-Alphabet wichtig, kann anfangs jedoch noch ein wenig vernachlässigt werden. Später ist noch genug Zeit, dieses System zu lernen.
Als Motivation hierzu ein kleiner Tipp: wenn man das Silbensystem erstmal gelernt und verstanden hat, fällt es einem auch bedeutend leichter, die Vokabeln zu lernen. Viele Japanisch Vokabeln wirken anfangs vielleicht noch fremd, undurchsichtig, und zu ähnlich, um sie sich ordentlich zu merken. Anhand des Silbensystem werden die Sachen allerdings gleich viel einfacher: plötzlich lassen sich die einzelnen Bestandteile der vielen neuen Worte erkennen, und die Unterschiede werden klarer, als sie es sind, so lange man sie sich nur mit unserem bekannten Alphabet zu merken versucht. Bei der Verwendung der Silbenschrift für die neuen Vokabeln formen sich dabei Bilder im Kopf, die einem später gut dabei helfen, sich an das neu Gelernte besser zu erinnern.
Was ist nun eine geschickte Vorgehensweise, um das Hiragana- und Katakana-System zu lernen? Hierbei unterscheide ich zwei wesentliche Bestandteile:
1. Schreiben
In einem meiner vorherigen Beiträge, in dem ich die verschiedenen japanischen Schriftsysteme genauer erläutert habe, habe ich für jedes der beiden Alphabete eine Grafik hinzugefügt. Hier ist auch gut die Strichfolge zu erkennen, also die Reihenfolge der einzelnen Elemente, mit denen die Silben geschrieben (oder anfangs noch: gezeichnet) werden. Diese Reihenfolge ist unbedingt einzhalten und beim Lernen zu beachten. Sie ist optimiert, um sich die Silben gut einprägen und diese schnell wiedergeben zu können. Achte daher also auf die Pfeilrichtungen an der Grafik und die kleinen Ziffern, die die Reihenfolge der Striche bezeichnen.
Für die Übung empfiehlt es sich, sich seitenweise die Tabellen abzuschreiben. Das Muster sollte hierbei beibehalten worden, da diese Sortierung auch die Sortierung in japanischen Wörterbüchern widerspiegelt. In einer Richtung findet man die Vokale in der Reihenfolge A-I-U-E-O. In der anderen Richtung die zugehörigen Konsonanten, die in Kombination mit ersterem die Silben bilden. Die erste Reihe gelesen ergibt sich damit folgendes Schema: a-ka-sa-ta-na-ha-ma-ya-ra-wa-n. Auf den ersten Blick mag dies noch verwirrend sein, aber dieses Schema hilft dabei, sich die einzelnen Silben besser merken und sie auch besser (wieder-)finden zu können. Nach diesem Kinder lernen auch die Kinder in Japan die Silbenalphabete kennen.
2. Lesen
Nachdem man also Seitenweise die Hiragana- und Katakana-Tabellen abgemalt, abgezeichnet und abgeschrieben hat, sollte man schon ein wenig sicherer im Umgang mit der japanischen Schrift sein. Das wichtigste beim Lernen einer neuen Sprache ist natürlich ständige Übung. Dazu empfiehlt es sich, die Zeichen auch sicher und flüssig lesen zu können.
Im Internet gibt es haufenweise hilfreiche Webseiten und kleine Programme (oft in Flash), mit deren Hilfe man dieses Basiswissen lernen, üben und trainieren kann. Ein besonders nützliches kleines Tool heißt "Kana Flash" und ist hier zu finden: http://www.ichigo.se/kanaflash/. Es eignet sich hervorragend, um sowohl die Hiragana als auch Katakana zu trainieren. Eine Suche im Internet nach "Kana Flash" bringt noch zahlreiche andere Webseiten mit ähnlichen und vergleichbaren Tools. Sucht am Besten einfach selbst ein bißchen herum, bis Ihr das gefunden habt, was Euch am Besten gefällt.
Zusätzlich gibt es natürlich heutzutage auch zahlreiche Programme für's Handy, die die gleiche Funktion anbieten. Ein Programm, das kostenlos erhältlich ist und auf fast allen javafähigen Handys funktionieren sollte, ist "Hiragana Recall", das man sich auf der Seite http://www.getjar.com/mobile/4998/hiragana-recall/ herunterladen kann. Das gleiche Programm gibt hier es natürlich auch noch für Katakana: http://www.getjar.com/mobile/5023/katakana-recall/. Probiert es ruhig aus, es eignet sich hervorragend, um es in kurzen Pausen, im Bus oder der U-Bahn, oder Wartezeiten beim Arzt zu nutzen. So habt Ihr Euer eigenes Silbenalphabet immer dabei, und könnt auch unterwegs ein bißchen Japan-Flair fühlen. Und regelmäßig mal ein paar Minuten zwischendurch mit diesen Programmen gelernt werden Euch garantiert schnell zum gewünschten Erfolg bringen. Und schon bald könnt Ihr Eure Freunde und Familie beeindrucken, wenn Ihr Ihnen einfach nur die Einkaufsliste auf Japanisch vorlest, die für sie nur komplette Hiroglyphen darstellen ^^. (Hier eine kleine Info vorab: diese Programme gibt es auch noch für Kanji auf der gleichen Seite - Ihr könnt sie Euch ja schonmal holen, dann seid Ihr gleich bestens gewappnet, wenn wir anfangen werden, die Kanjis zu lernen!)
Mit Hilfe dieser Tools macht das Lernen richtig Spaß, und das ganze Mysterium der Japanischen Sprache lichtet sich schnell immer mehr. Und schon bald kann man die ersten Erfolgserlebnisse genießen, und ohne Angst oder Hemmungen zur Universitätsausgabe von "Japanisch im Sauseschritt" greifen. Also, viel Spaß beim Lernen! がんばって みんなさん!
Das Hiragana ist hierbei besonders wichtig und ein essentielles Muss, um einen guten Einstieg in die japanische Sprache bekommen zu können. Natürlich ist auch das Katakana-Alphabet wichtig, kann anfangs jedoch noch ein wenig vernachlässigt werden. Später ist noch genug Zeit, dieses System zu lernen.
Als Motivation hierzu ein kleiner Tipp: wenn man das Silbensystem erstmal gelernt und verstanden hat, fällt es einem auch bedeutend leichter, die Vokabeln zu lernen. Viele Japanisch Vokabeln wirken anfangs vielleicht noch fremd, undurchsichtig, und zu ähnlich, um sie sich ordentlich zu merken. Anhand des Silbensystem werden die Sachen allerdings gleich viel einfacher: plötzlich lassen sich die einzelnen Bestandteile der vielen neuen Worte erkennen, und die Unterschiede werden klarer, als sie es sind, so lange man sie sich nur mit unserem bekannten Alphabet zu merken versucht. Bei der Verwendung der Silbenschrift für die neuen Vokabeln formen sich dabei Bilder im Kopf, die einem später gut dabei helfen, sich an das neu Gelernte besser zu erinnern.
Was ist nun eine geschickte Vorgehensweise, um das Hiragana- und Katakana-System zu lernen? Hierbei unterscheide ich zwei wesentliche Bestandteile:
1. Schreiben
In einem meiner vorherigen Beiträge, in dem ich die verschiedenen japanischen Schriftsysteme genauer erläutert habe, habe ich für jedes der beiden Alphabete eine Grafik hinzugefügt. Hier ist auch gut die Strichfolge zu erkennen, also die Reihenfolge der einzelnen Elemente, mit denen die Silben geschrieben (oder anfangs noch: gezeichnet) werden. Diese Reihenfolge ist unbedingt einzhalten und beim Lernen zu beachten. Sie ist optimiert, um sich die Silben gut einprägen und diese schnell wiedergeben zu können. Achte daher also auf die Pfeilrichtungen an der Grafik und die kleinen Ziffern, die die Reihenfolge der Striche bezeichnen.
Für die Übung empfiehlt es sich, sich seitenweise die Tabellen abzuschreiben. Das Muster sollte hierbei beibehalten worden, da diese Sortierung auch die Sortierung in japanischen Wörterbüchern widerspiegelt. In einer Richtung findet man die Vokale in der Reihenfolge A-I-U-E-O. In der anderen Richtung die zugehörigen Konsonanten, die in Kombination mit ersterem die Silben bilden. Die erste Reihe gelesen ergibt sich damit folgendes Schema: a-ka-sa-ta-na-ha-ma-ya-ra-wa-n. Auf den ersten Blick mag dies noch verwirrend sein, aber dieses Schema hilft dabei, sich die einzelnen Silben besser merken und sie auch besser (wieder-)finden zu können. Nach diesem Kinder lernen auch die Kinder in Japan die Silbenalphabete kennen.
2. Lesen
Nachdem man also Seitenweise die Hiragana- und Katakana-Tabellen abgemalt, abgezeichnet und abgeschrieben hat, sollte man schon ein wenig sicherer im Umgang mit der japanischen Schrift sein. Das wichtigste beim Lernen einer neuen Sprache ist natürlich ständige Übung. Dazu empfiehlt es sich, die Zeichen auch sicher und flüssig lesen zu können.
Im Internet gibt es haufenweise hilfreiche Webseiten und kleine Programme (oft in Flash), mit deren Hilfe man dieses Basiswissen lernen, üben und trainieren kann. Ein besonders nützliches kleines Tool heißt "Kana Flash" und ist hier zu finden: http://www.ichigo.se/kanaflash/. Es eignet sich hervorragend, um sowohl die Hiragana als auch Katakana zu trainieren. Eine Suche im Internet nach "Kana Flash" bringt noch zahlreiche andere Webseiten mit ähnlichen und vergleichbaren Tools. Sucht am Besten einfach selbst ein bißchen herum, bis Ihr das gefunden habt, was Euch am Besten gefällt.
Zusätzlich gibt es natürlich heutzutage auch zahlreiche Programme für's Handy, die die gleiche Funktion anbieten. Ein Programm, das kostenlos erhältlich ist und auf fast allen javafähigen Handys funktionieren sollte, ist "Hiragana Recall", das man sich auf der Seite http://www.getjar.com/mobile/4998/hiragana-recall/ herunterladen kann. Das gleiche Programm gibt hier es natürlich auch noch für Katakana: http://www.getjar.com/mobile/5023/katakana-recall/. Probiert es ruhig aus, es eignet sich hervorragend, um es in kurzen Pausen, im Bus oder der U-Bahn, oder Wartezeiten beim Arzt zu nutzen. So habt Ihr Euer eigenes Silbenalphabet immer dabei, und könnt auch unterwegs ein bißchen Japan-Flair fühlen. Und regelmäßig mal ein paar Minuten zwischendurch mit diesen Programmen gelernt werden Euch garantiert schnell zum gewünschten Erfolg bringen. Und schon bald könnt Ihr Eure Freunde und Familie beeindrucken, wenn Ihr Ihnen einfach nur die Einkaufsliste auf Japanisch vorlest, die für sie nur komplette Hiroglyphen darstellen ^^. (Hier eine kleine Info vorab: diese Programme gibt es auch noch für Kanji auf der gleichen Seite - Ihr könnt sie Euch ja schonmal holen, dann seid Ihr gleich bestens gewappnet, wenn wir anfangen werden, die Kanjis zu lernen!)Mit Hilfe dieser Tools macht das Lernen richtig Spaß, und das ganze Mysterium der Japanischen Sprache lichtet sich schnell immer mehr. Und schon bald kann man die ersten Erfolgserlebnisse genießen, und ohne Angst oder Hemmungen zur Universitätsausgabe von "Japanisch im Sauseschritt" greifen. Also, viel Spaß beim Lernen! がんばって みんなさん!
Sonntag, 15. November 2009
Japanischer Vokabeltrainer zum Buch
Wer sich das Buch "Japanisch im Sauseschritt" zugelegt hat, darf sich freuen: Neben dem Buch gibt es noch ein paar weitere, multimediale Angebote, um den maximalen Lernerfolg zu erreichen!
Japanisch im Sauseschritt - CD-Set
Unterstützend zum Buch gibt es ein 3-Disc-CD-Set. Die CD's beinhalten alle Lektionen, die von nativen Sprechern vorgelesen werden. Zusätzlich gibt es auch noch die verschiedenen Übungen oder die "einfachen Satzstrukturen zum Einprägen" zum Anhören. Dies ist - besonders im Selbststudium - eine sehr gute Möglichkeit, um den eigenen Lernerfolg und die eigene Aussprache zu überprüfen. Außerdem wird dadurch das Hörverstehen trainiert und geschult. Diese CD's sind auf jeden Fall eine gute Ergänzung zum Buch.
Tom Beck's Online Japanisch Trainer
Der Vokabeltrainer von Tom Beck bietet eine weitere Möglichkeit, sich besser vorzubereiten und die neuen Vokabeln zu lernen. Du findest diese kostenlose Hilfe unter http://www.sauseschritt.com/tombeck. Orientiert an allen Lektionen aus dem Buch werden hier die Vokabeln online abgefragt. Als Lernender hat man die Möglichkeit, einen eigenen Zettelkasten anzulegen und abzuarbeiten, bis man wirklich sämtliche Vokabeln sicher beherrscht. Hierzu ist eine unkomplizierte und kostenlose Registrierung nötig. Wer Hemmungen hat, sich zu registrieren, kann auch den kostenlosen Besucherbereich nutzen. Dabei gibt es fast keine Einschränkungen, der gesamte Wortschatz steht auch hier zur Verfügung, lediglich ein eigener Zettelkasten oder Lernfortschritt kann nicht erstellt werden, wenn man kein Mitglied ist. Allerdings ist bei dieser Registrierung wirklich nichts zu befürchten!
Der Aufbau entspricht exakt den Kapiteln aus "Japanisch im Sauseschritt", die Lektionen können chronologisch oder durcheinander abgefragt werden. Auch die Lernrichtung ist hierbei frei einstellbar. Man kann auswählen, ob man die deutschen oder die japanischen Worte angezeigt bekommen möchte, und was abgefragt werden soll. Fragen oder Antworten können in Romaji, Kana, Kanji oder Deutsch gestellt und abgefragt werden. Der folgende Screenshot zeigt schön die Möglichkeiten, die dieser Vokabeltrainer bietet.
Sowohl die Audio-CDs begleitend zum Buch, als auch der Online-Trainer sind meiner Meinung nach wirklich sehr zu empfehlen. Es handelt sich dabei um sehr sinnvolle Ergänzungen zum Buch, mit deren Hilfe man schneller zum gewünschten Ziel kommt und schon bald die ersten einfachen Konversationen führen oder Briefe und E-Mails schreiben kann.
Japanisch im Sauseschritt - CD-Set
Unterstützend zum Buch gibt es ein 3-Disc-CD-Set. Die CD's beinhalten alle Lektionen, die von nativen Sprechern vorgelesen werden. Zusätzlich gibt es auch noch die verschiedenen Übungen oder die "einfachen Satzstrukturen zum Einprägen" zum Anhören. Dies ist - besonders im Selbststudium - eine sehr gute Möglichkeit, um den eigenen Lernerfolg und die eigene Aussprache zu überprüfen. Außerdem wird dadurch das Hörverstehen trainiert und geschult. Diese CD's sind auf jeden Fall eine gute Ergänzung zum Buch.
Tom Beck's Online Japanisch Trainer
Der Vokabeltrainer von Tom Beck bietet eine weitere Möglichkeit, sich besser vorzubereiten und die neuen Vokabeln zu lernen. Du findest diese kostenlose Hilfe unter http://www.sauseschritt.com/tombeck. Orientiert an allen Lektionen aus dem Buch werden hier die Vokabeln online abgefragt. Als Lernender hat man die Möglichkeit, einen eigenen Zettelkasten anzulegen und abzuarbeiten, bis man wirklich sämtliche Vokabeln sicher beherrscht. Hierzu ist eine unkomplizierte und kostenlose Registrierung nötig. Wer Hemmungen hat, sich zu registrieren, kann auch den kostenlosen Besucherbereich nutzen. Dabei gibt es fast keine Einschränkungen, der gesamte Wortschatz steht auch hier zur Verfügung, lediglich ein eigener Zettelkasten oder Lernfortschritt kann nicht erstellt werden, wenn man kein Mitglied ist. Allerdings ist bei dieser Registrierung wirklich nichts zu befürchten!
Der Aufbau entspricht exakt den Kapiteln aus "Japanisch im Sauseschritt", die Lektionen können chronologisch oder durcheinander abgefragt werden. Auch die Lernrichtung ist hierbei frei einstellbar. Man kann auswählen, ob man die deutschen oder die japanischen Worte angezeigt bekommen möchte, und was abgefragt werden soll. Fragen oder Antworten können in Romaji, Kana, Kanji oder Deutsch gestellt und abgefragt werden. Der folgende Screenshot zeigt schön die Möglichkeiten, die dieser Vokabeltrainer bietet.
Sowohl die Audio-CDs begleitend zum Buch, als auch der Online-Trainer sind meiner Meinung nach wirklich sehr zu empfehlen. Es handelt sich dabei um sehr sinnvolle Ergänzungen zum Buch, mit deren Hilfe man schneller zum gewünschten Ziel kommt und schon bald die ersten einfachen Konversationen führen oder Briefe und E-Mails schreiben kann.
Japanisch im Sauseschritt
Dieser Überblick soll für den Anfang genügen, um einen groben Überblick über die japanischen Schriftsysteme zu bekommen. Nun möchte ich zu dem Buch "Japanisch im Sauseschritt" kommen, das vielerorts die erste Wahl ist, wenn man sich für ein Studium der japanischen Sprache entschlossen hat. (Übrigens: Auch am Anfang von "Japanisch im Sauseschritt" findet sich nochmal eine kurze Übersicht über die unterschiedlichen Schriftsysteme und deren Verwendung.)
Jeder, der sich ein bißchen für die japanische Sprache interessiert und schon ein paar Informationen eingeholt hat, ist bestimmt auch schonmal über das Buch "Japanisch im Sauseschritt" gestoßen. Dieses Buch gibt es in fast jeder Buchhandlung (z.B. Hugendubel) oder online bei Amazon.de
zu bestellen.
Japanisch im Sauseschritt ist ein Buch, das in fast allen Kursen, von denen ich bisher gehört habe, verwendet wird. Hierzu zählen sowohl Universitätskurse für Japanisch, als auch Sprachkurse für jedermann an Volkshochschulkursen. Der Aufbau ist ganz nett, und man kann schon sehr schnell die ersten Sätze sagen und die ersten Erfolgserlebnisse vorweisen.
Wichtig zu erwähnen ist, daß es von diesem Buch zwei verschiedene Ausgaben gibt:
Natürlich muß jeder selbst entscheiden, welche Ausgabe ihm lieber ist. Ich selbst habe mit der blauen Ausgabe meine ersten Schritte im Japanischen gemacht, und im Nachhinein betrachtet bin ich der Meinung, daß die Universitätsausgabe mehr Sinn macht. Durch das völlige Fehlen der Romaji ist man von Anfang an gezwungen, die japanische Schriftgleich mit zu lernen, ohne daß man sich "drum herum schummeln" kann.
Jeder, der sich ein bißchen für die japanische Sprache interessiert und schon ein paar Informationen eingeholt hat, ist bestimmt auch schonmal über das Buch "Japanisch im Sauseschritt" gestoßen. Dieses Buch gibt es in fast jeder Buchhandlung (z.B. Hugendubel) oder online bei Amazon.de
Japanisch im Sauseschritt ist ein Buch, das in fast allen Kursen, von denen ich bisher gehört habe, verwendet wird. Hierzu zählen sowohl Universitätskurse für Japanisch, als auch Sprachkurse für jedermann an Volkshochschulkursen. Der Aufbau ist ganz nett, und man kann schon sehr schnell die ersten Sätze sagen und die ersten Erfolgserlebnisse vorweisen.
Wichtig zu erwähnen ist, daß es von diesem Buch zwei verschiedene Ausgaben gibt:
- In der "normalen" blauen Version stehen alle Lektionstexte und Übungen zusätzlich in Romaji und Hiragana zur Verfügung. Daher ist diese Version für Einsteiger geeignet, die noch Schwierigkeiten mit Hiragana und Katakana haben. Auf Kanji wird in dieser Ausgabe fast gänzlich verzichtet.
- Die Universitätsausgabe (in rot) verzichtet auf den Einsatz von Romaji. Hier wird der Leser sofort mit der "harten Realität" konfrontiert. Die Texte und Übungen sind in Hiragana, Katakana und auch schon Kanji geschrieben und kommen einem realistischen Schriftbild am Nächsten. Zugegeben ist hier der Einstieg bedeutend schwerer, aber dafür ist der Lernerfolg umso höher. Meiner Meinung nach lohnt es sich, im Vorfeld die Silbenalphabete gründlich zu studieren, und sobald man wenigstens die Hiragana perfekt beherrscht, sofort mit dieser Ausgabe zu starten. Andernfalls bleiben einem die Kanji zu lange verwährt, und alle Worte müssen später erst mühsam "umgelernt" werden.
Natürlich muß jeder selbst entscheiden, welche Ausgabe ihm lieber ist. Ich selbst habe mit der blauen Ausgabe meine ersten Schritte im Japanischen gemacht, und im Nachhinein betrachtet bin ich der Meinung, daß die Universitätsausgabe mehr Sinn macht. Durch das völlige Fehlen der Romaji ist man von Anfang an gezwungen, die japanische Schriftgleich mit zu lernen, ohne daß man sich "drum herum schummeln" kann.
Die japanische Schrift
Natürlich spielt für die Japanische Sprache das Schriftsystem eine besonders wichtige Rolle. Man kommt nicht umhin, sich die vielen Schriftzeichen anzueignen, um eine Chance zu haben, diese Sprache überhaupt meistern zu können. Hierbei gibt es einige grundlegende Unterschiede zu unserem System, angefangen damit, daß sich die japanische Sprache aus einem Silben-Alphabet aufbaut. Zusätzlich werden noch komplexere Schriftzeichen verwendet, um die vielen gleichklingenden (homophonen) Wörter überhaupt unterscheiden zu können. Dazu werden die folgenden Schriftsysteme verwendet:
Im Folgenden möchte ich kurz die Schriftsysteme und deren Bedeutung erläutern:
1. Hiragana
Die klassische Silbenschrift. Entstanden sind die Silbenalphabete aus einer Vereinfachung der recht komplexen chinesichen Schriftzeichen. Hiragana erkennt man leicht an den geschwungenen Linien. Wegen der harmonischen Form wurde früher diese Schrift primär von Frauen verwendet, heutzutage ist sie ein regulärer und fester Bestandteil des japanischen Schriftsystems.
2. Katakana
Katakana ist ebenfalls ein Silbenalphabet, das bis auf wenige Kombinationen mit dem Hiragana identisch ist. Anhand der harten Kanten und eckigen Form ist es leicht zu erkennen und vom Hiragana zu unterscheiden. Katakana wird hauptsächlich für Fremdworte verwendet, die sehr stark in der japanischen Sprache vertreten sind (z.B. クリスマス = Weihnachten, von "Christmas", oder ホテル = Hotel). Des weiteren werden Katakana aber auch verwendet, um Namen zu schreiben, wofür jedoch auch oft die Kanji zum Einsatz kommen.
3. Kanji
Kanji sind ein Auszug der chinesischen Schriftzeichen, die einen essentiellen Bestandteil der japanischen Sprache und des japanischen Schriftsystems ausmachen. Leider sind diese Zeichen aufgrund ihrer hohen Komplexität wohl auch diejenigen, die uns Westlern am meisten Kopfzerbrechen bereiten. Japanische Schüler lernen ab der ersten Klasse die chinesischen Schriftzeichen, Kanji. Bis zum Abschluß der ersten Klasse sind neben den beiden Silbenalphabeten Hiragana und Katakana noch die ersten 80 Kanji zu lernen. Bis zum Abschluß der sechsten Klasse umfaßt dieses Repertoire rund 2000 Kanjis. Mit diesem Grundbestand ist es möglich, eine japanische Tageszeitung zu lesen.
Die Kanji bergen einige Schwierigkeiten in sich. Zum einen sind diese Zeichen weitaus komplexer als die beiden Silbenalphabete, da sie sich aus weitaus mehr Strichen zusammensetzen. Hinzu kommt noch der unterschiedliche Einsatz der Kanjis. Jedes Kanjis hat eine bestimmte Bedeutung, aber leider mehrere Lesungen. Je nachdem wie und in welchem Kontext das Kanji verwendet wird, kann es eine andere Silbe ersetzen, um die zuvor genannten homophonen Wörter unterscheidbar zu machen, oder es steht allein für bereits ganze Wörter und deren Bedeutung. An dieser Stelle möchte ich nicht zu weit ausschweifen; wer interessiert ist, der sei auf den Wikipedia-Artikel über Kanji oder andere Quellen im Internet verwiesen. In einem späteren Eintrag werde ich ein paar Methoden vorstellen, die sehr hilfreich sind, um dieser Schriftzeichen Herr zu werden und sie nach und nach zu lernen und zu verstehen.
4. Romaji
Zu guter letzt sei noch Romaji erwähnt. Hierbei handelt es sich weniger um einen Bestandteil der japanischen Schrift, als eher eine Hilfe für Nicht-Japaner, um einen Einstieg in die Sprache und die Schrift zu finden, solange man noch kein Hiragana und Katakana - geschweige denn Kanji - lesen kann. Mit unseren lateinischen Buchstaben wird hierbei die Aussprache der japanischen Wörter notiert, sodaß wir als Anfänger überhaupt eine Chance haben, die japanischen Worte zu lesen und auszusprechen.
Im Folgenden möchte ich kurz die Schriftsysteme und deren Bedeutung erläutern:
1. Hiragana
Die klassische Silbenschrift. Entstanden sind die Silbenalphabete aus einer Vereinfachung der recht komplexen chinesichen Schriftzeichen. Hiragana erkennt man leicht an den geschwungenen Linien. Wegen der harmonischen Form wurde früher diese Schrift primär von Frauen verwendet, heutzutage ist sie ein regulärer und fester Bestandteil des japanischen Schriftsystems.
2. Katakana
Katakana ist ebenfalls ein Silbenalphabet, das bis auf wenige Kombinationen mit dem Hiragana identisch ist. Anhand der harten Kanten und eckigen Form ist es leicht zu erkennen und vom Hiragana zu unterscheiden. Katakana wird hauptsächlich für Fremdworte verwendet, die sehr stark in der japanischen Sprache vertreten sind (z.B. クリスマス = Weihnachten, von "Christmas", oder ホテル = Hotel). Des weiteren werden Katakana aber auch verwendet, um Namen zu schreiben, wofür jedoch auch oft die Kanji zum Einsatz kommen.
3. Kanji
Kanji sind ein Auszug der chinesischen Schriftzeichen, die einen essentiellen Bestandteil der japanischen Sprache und des japanischen Schriftsystems ausmachen. Leider sind diese Zeichen aufgrund ihrer hohen Komplexität wohl auch diejenigen, die uns Westlern am meisten Kopfzerbrechen bereiten. Japanische Schüler lernen ab der ersten Klasse die chinesischen Schriftzeichen, Kanji. Bis zum Abschluß der ersten Klasse sind neben den beiden Silbenalphabeten Hiragana und Katakana noch die ersten 80 Kanji zu lernen. Bis zum Abschluß der sechsten Klasse umfaßt dieses Repertoire rund 2000 Kanjis. Mit diesem Grundbestand ist es möglich, eine japanische Tageszeitung zu lesen.
Die Kanji bergen einige Schwierigkeiten in sich. Zum einen sind diese Zeichen weitaus komplexer als die beiden Silbenalphabete, da sie sich aus weitaus mehr Strichen zusammensetzen. Hinzu kommt noch der unterschiedliche Einsatz der Kanjis. Jedes Kanjis hat eine bestimmte Bedeutung, aber leider mehrere Lesungen. Je nachdem wie und in welchem Kontext das Kanji verwendet wird, kann es eine andere Silbe ersetzen, um die zuvor genannten homophonen Wörter unterscheidbar zu machen, oder es steht allein für bereits ganze Wörter und deren Bedeutung. An dieser Stelle möchte ich nicht zu weit ausschweifen; wer interessiert ist, der sei auf den Wikipedia-Artikel über Kanji oder andere Quellen im Internet verwiesen. In einem späteren Eintrag werde ich ein paar Methoden vorstellen, die sehr hilfreich sind, um dieser Schriftzeichen Herr zu werden und sie nach und nach zu lernen und zu verstehen.
4. Romaji
Zu guter letzt sei noch Romaji erwähnt. Hierbei handelt es sich weniger um einen Bestandteil der japanischen Schrift, als eher eine Hilfe für Nicht-Japaner, um einen Einstieg in die Sprache und die Schrift zu finden, solange man noch kein Hiragana und Katakana - geschweige denn Kanji - lesen kann. Mit unseren lateinischen Buchstaben wird hierbei die Aussprache der japanischen Wörter notiert, sodaß wir als Anfänger überhaupt eine Chance haben, die japanischen Worte zu lesen und auszusprechen.
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